24. August 2017

Aktuelle Ausstellung

 

 

Archetypen


E.A. Langenberg

Der aus Bremen stammende Bildhauer E.A. Langenberg beginnt 1978 sein Studium der Bildhauerei bei Professor Berger in Köln und ist nach seinem Examensabschluss in 1982 und anschließender Meisterschülerprüfung als freischaffender Bildhauer tätig.

Die Ausstellung zeigt neue Arbeiten aus den Jahren 2015 und 2016. Langenbergs Figurensprache speist sich aus dem Archaischen und Mythologischen ebenso wie aus der jüngeren Kunstgeschichte und verweist auf u.a. auch auf Höhlenmalerei. Er ist ein Erzähler, der vor skurrilen Einfällen sprudelt und in seiner Kunst nach Sinnbildern für menschliches Sinnen und Trachten sucht. Filigrane bronzene Figuren mit überlängten Gliedmaßen sind in eigenwillige Aktionen verstrickt – oft haben sie etwas von Fabelwesen. Er selbst spricht von einer Bühne, auf der seine Figuren Aspekte der menschlichen Komödie in Szene setzen.

Der Bildhauer Langenberg hat zahlreiche Einzelausstellungen in Deutschland und im Ausland wie Holland, Schweiz, Liberia, Belgien, Brasilien, Auckland; Teilnahme an Kunstmessen ART7Basel, Int. Kunstmesse Köln, Düsseldorf, Hamburg, ART/EXPO Stockholm, Europ Art/ Genf. Aufträge und Ankäufe fanden statt durch die Städte Köln, Mainz, Wesseling und Erfstadt. Der Künstler lebt und arbeitet im rheinischen Windeck-Gerressen.

siehe dazu mehr in der [Pressemitteilung] und in der [Biografie]


Erich Paproth

Als promovierter Ur- und Frühgeschichtler hat sich Erich Paproth intensiv mit der Frühgeschichte der Menschheit beschäftigt, zu deren hinterlassenen Spuren nicht zuletzt die Höhlenmalerei gehört, entsprechende Anklänge finden sich immer wieder in seinen Arbeiten. Erich Paproth setzt Linienzeichnungen, Menschenabbildungen, reduziert auf ihre Umrisse, auf überwiegend monochromatische Oberflächen, die Schicht um Schicht aus einem reichhaltigen Farbauftrag entstehen. Seine figurativen Arbeiten sind leicht, fließend fangen sie einen Bewegungsmoment ein. Sinnlichkeit ausstrahlend, öffnen sich die merkwürdig anmutenden Proportionen seiner Figuren einer archaischen Spiritualität. Statt Künstlerfarben verwendet er in der Regel natürliche Elemente wie Naturpigmente, Sand und Erden, mitgebracht von Reisen in arabische Länder. Eine Atmosphäre der Wärme und Ruhe, der inneren Einkehr entsteht.

Neben den Bildern zeigt die Ausstellung drei Künstlerbücher aus dem Galeriebestand: „Erdbuch“, 4 Blätter 1 x 1 m, beidseitig bemalt, enthält Erden und Steine aus arabischen Staaten und wurde im Auftrag des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland anlässlich des deutsch-ägyptischen Freundschaftsvertrages für die Eröffnung der Bibliothek von Alexandria, Ägypten geschaffen. „Fellbuch“ und „Gelbbuch“, enthalten je bis zu 34 Blätter, ebenfalls beidseitig bemalt. Bei diesen Künstlerbüchern verwendet Erich Paproth die Mischtechnik, als Malgrund handgeschöpftes Baumwollpapier der Fa. Meirad in Spanien.

Seit 1989 ist Erich Paproth freiberuflich als Maler, Kurator und Buchkünstler in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. Seine Arbeiten finden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen. Erich Paproth lebt und arbeitet in Berlin.

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